Freiwilligendienst Argentinien
Viele Jugendliche zieht es nach der Schule in die Ferne. Und viele wollen nicht nur herumkommen, sondern auch noch etwas für ihre berufliche Laufbahn tun. Somit fällt häufig die Wahl auf Freiwilligendienst. Für Jugendliche, die unbedingt nach Südamerika möchten, ist ein Freiwilligendienst in Argentinien perfekt. Die Gründe dafür, liegen vor allem an dem Land Argentinien selbst.
In der Regel liegen die Arbeitsmöglichkeiten rund um Misiones in Argentinien. Misiones ist eine der 23 argentinischen Provinzen. Sie befindet sich im Nordosten des Landes an der Grenze zu Paraguay und Brasilien. Südlich von Misiones liegt die Provinz Corrientes.
Mit ihrer Bemühung im Freiwilligendienst in Argentinien könnten sie viel bewirken. Die soziale Sachlage des Landes ist in mehrerer Beziehungen durch eine starke Ungleichheit gekennzeichnet. So ist die Kluft zwischen arm und reich in Argentinien sehr groß. Die ärmsten 40 % der Einwohnerschaft müssen sich mit nur zehn Prozent des gesamten Volkseinkommens zufrieden geben und diesen Menschen können sie im Freiwilligendienst helfen. Aber auch die Verschiedenheit zwischen den Regionen Argentiniens ist groß. So liegt etwa die Armutsrate in der Hauptstadt Buenos Aires, in der Freiwlligendienst auch möglich ist, mit etwa 20 % nur etwas mehr als halb so hoch wie im Landesdurchschnitt (34 %), während sie in der Provinz Formosa etwa 65 % beträgt.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die nördlichen Provinzen in Argentinien, besonders die Provinz Tucumán und der Nordosten am deutlichsten von Ärmlichkeit und Unterernährung betroffen sind. Hier wird ihre Mitarbeit im Freiwilligendienst insbesondere anerkannt. Verschlimmert wird diese Situation durch das verhältnismäßig rasche Bevölkerungswachstum in dieser Region Argentiniens. Als entsprechend reich dagegen gelten die zentralen Provinzen, aber auch der äußerste Süden Argentiniens. Es herrscht also eine ziemliches Ungleichgewicht in Argentinien, wie sie auch im Freiwlligendienst bemerken werden.
