Kosmetik

Der Begriff Kosmetik kommt aus dem altgriechischen und wird als Schönheits-, oder Körperpflege bezeichnet. Man bezeichnet es auch zur Verbesserung oder gar der Wiederherstellung des menschlichen Körpers. In Frankreich verbreitete sich der Begriff „cosmétique“, im Laufe des 18. Jahrhunderts aus. Erst 1850 verbreitete sich der Ausdruck Kosmetik im deutschen Sprachgebiet.

Bestimmte Stoffe der Kosmetik vitalisieren, stabilisieren, reinigen, parfümieren oder deodorieren die Haut, Haare oder Nägel. Sie will das Äußere des  Körpers verschönern und pflegen.
Die heutige Kosmetik soll das Alter der Haut aufhalten und weniger sichtbar machen. Man unterscheidet heutzutage zwei verschiedene Arten von Kosmetik. Die eine ist die pflegende Kosmetik, wie zum Beispiel Lotionen, Cremes, Peeling, Zahnpasta oder Mundwasser. Für Männer sind Rasierwasser oder Rasierschaum pflegende Kosmetikprodukte. Die andere Art wäre die dekorative Kosmetik. Für Frauen wären zum Beispiel Mascara, Rouge, Make-up, Lidschatten oder Lippenstift, dekorative Kosmetikprodukte.

Durch verlockende, viel versprechende Werbungen im Fernsehen, Radio oder auch Zeitschriften, werden die Menschen in der heutigen Zeit oft zum Kaufen der kosmetischen Produkte verleitet.

Die kosmetischen Substanzen, dürfen auch bei langfristiger Verwendung keine gesundheitlichen Schäden auslösen. Die Hersteller sind verpflichtet ihre Produkte Sicherheitsbewertung zu unterwerfen. Die Hersteller oder Importeure müssen ihre Herstellungs- oder Import-Orte der befugten Behörde melden.
Die so genannte Naturkosmetik muss aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden. In der Naturkosmetik dürfen Stoffe wie Polyethylenglykol, Propylenglycol, Parabene, Silikone, Paraffine und Erdölprodukte nicht enthalten sein. Diese Kosmetiksorte ist für Mensch und Umwelt schonender und auch in manchen Fällen verträglicher.
Die in Deutschland am meisten hergestellten Kosmetik-Produkte sind flüssige Haarwaschmittel, Handpflegemittel, Duschbäder, Zahnputzmittel, Haarfärbemittel, Schaumbäder, Haarsprays, Sonnenschutzmittel, Duftwässer, Schminkmittel, Fußpflegemittel und Parfüm
Eines der ältesten Kosmetika ist die Seife. Schon die früheren Sumerer mischten Öle mit Pflanzenaschen zusammen und stellten so die erste Seife her. Die Frauen pflegten früher ihre Haut mit Eselsmilch oder Honig gefertigten Gesichtsmasken. Bei den Römern und den Griechen wurden früher Schminken, parfümierte Salben oder Hautsalben genutzt. Die Griechinnen hatten Haut und Gesicht mit Bleiweißer Schminke bemalt. In Rom gab es eingeführte Duftstoffe aus Vorderasien, Haarperücken, Lippenstifte und andere Schminken. Im Mittelalter wurden kosmetische Mittel als heidnisch verdammt. Im damaligen alten Ägypten wurde die so genannte Nekrokosmetik mit Balsamierungsverfahren erfunden und entwickelt. Dies sollte eine Leiche lange vor dem Verfall aufbewahren.
Ab 1927 gab es Gesetze für die kosmetischen Produkte. Im Jahr 1978 gab es eine neue Kosmetikverordnung und die Gesetzestexte über Kosmetika fand man im Bedarfgegenstände- und Lebensmittelgesetz. 1976 trat die EG-Kosmetikrichtlinie in Kraft.

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